Der Portugiesische Kirschlorbeer – ein Blickfang im Garten

Der Portugiesische Kirschlorbeer – ein Blickfang im Garten

29 Oktober 2020 0 Von Redactie

Wenn im Juni sich die aufrecht stehenden weißen Blüten zeigen, wird der Portugiesische Kirschlorbeer zu einem dekorativen Blickfang im Garten. 12 bis 15 Zentimeter lange Trauben verbreiten einen angenehmen Honigduft, der Bienen und andere Insekten anlockt. Die etwa 8 Millimeter langen ovalen Steinfrüchte färben sich schwarzrot. Sie werden vor allem von Vögeln begehrt.

Die jungen Triebe und die Blattstiele sind dunkelrot gefärbt und bilden einen tollen Kontrast zu den älteren grauen Zweigen und Ästen und zu den ledrigen, dunkelgrünen Blättern. In ihrer ovalen Form erinnern sie an den echten, klassischen Lorbeer.

In dem warmen Klima seiner Heimat kann er zu einem bis zu 20 Meter hohen Baum werden. Hierzulande schafft er das nicht. Er wird aber mit etwa 3 Metern Höhe zu einem schönen, immergrünen Gehölz mit einer breiten, malerischen Krone.

Lebensbaum

Hier ist die Pflanze ursprünglich beheimatet

Der Name des Kirschlorbeer verrät es, der portugiesische Kirschlorbeer ist in Portugal, auf Madeira, in Spanien sowie auf den Kanarischen Inseln und den Azoren zu Hause.

Wer sich für den “Portugiesen” entscheidet und in seinem Garten anpflanzt, wird über viele Jahre einen kompakten Begleiter haben, der ein attraktives Zusammenspiel in Kombination mit blühenden Sträuchern bildet.

Ein pflegeleichter Gartenbewohner

Im Frühjahr oder Herbst ist Pflanzzeit für den Kirschlorbeer. Dabei sollte ein sonniger bis halbschattiger Standort gewählt werden. Er wächst in der Regel zwischen dreißig und vierzig Zentimeter pro Jahr und beansprucht auch im Winter als winterharte Pflanze keine besondere Pflege oder Abdeckung.